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Ich bin seit vielen Jahren mit dem Motorrad auf Tour. Alles in Allem habe ich bislang rund 25 Länder Europas bereist, wobei mein Schwerpunkt eindeutig auf Ost- und Südosteuropa liegt. Eine kleine Auswahl meiner Reiseländer: CZ, Polen, Ungarn, Ukraine, Slowenien, Rumänien, Bosnien-Herzegowina, Albanien, Kroatien, Montenegro, Griechenland ...

Liest man in diversen Fachzeitschriften oder Internetforen die Reiseberichte echter Abenteurer, so müsste ich ob meiner kleinen Ausfahrten fast vor Scham rot werden. Andererseits: Es gibt viele Inhaber/innen von Motorrädern, die ihr Moped nur zur Eisdiele und zurück bewegen. Auch das ist absolut in Ordnung.

Meine Erkenntnis: Es gibt kein richtig oder falsch, solange man das tut, was einem gefällt und man authentisch dabei bleibt.

Insoweit findet der interessierte Leser (und die Leserin selbstredend auch) auf den folgenden Unterseiten Eindrücke, Erkenntnisse, Erlebnisberichte und Informationen, die mir wichtig und spannend erscheinen und die ich für erzählungswürdig halte. Insoweit eine sehr individuelle Sicht auf die Welt und ihre Ereignisse.

Früher Frühling in CZ ...Früher Frühling in CZ ...

Nach vielen tausenden Kilometern im Sattel hatte ich oftmals das Gefühl, am Ende immer irgendwie bei mir selbst angekommen zu sein: On Tour bin ich stundenlang mit mir allein, Bilder von Landschaften und städtebaulichen Strukturen, der Duft frisch gemähten Grases, die Hitze der gleißenden Sonne oder die zehrende Kälte des Regens, Durst, Hunger, die Kontakte mit fremden Menschen ... all das nehme ich sehr bewusst auf.

Aber auch die Stunden, in denen ich gedankenverloren einfach nur in meiner "inneren Mitte" ruhe, möchte ich nicht missen.

Ab Sommer 2018 hat sich in der Art, Motorrad zu fahren, bei mir entscheidend etwas verändert: War ich bislang am liebsten allein und schon gar nicht zu Zweit auf der Maschine, so bin ich mittlerweile (fast) nur noch mit Sozia unterwegs. Meine Lebensgefährtin hatte in ihrem "bisherigen Leben" keine Affinität zum Motorrad - und wenn überhaupt dann eher schlechte Erfahrungen. An meiner Seite hat sie "Blut geleckt" und verbringt ihre Freizeit, ebenso wie ich, am liebsten auf dem Motorrad. Danke einer Sprechfunkanlage in den Helmen klappt auch die Kommunikation unterwegs tadellos ...

Nach ungezählten Kilometern auf dem Motorrad, alleine, mit Freunden und zu guter Letzt vor allem mit meiner Partnerin Denise, haben wir uns nach ein wenig Überzeugungsarbeit von Denise im Spätsommer 2020 ein Wohnmobil zugelegt.

Diese Art der Fortbewegung ist weniger spektakulär als mit dem Motorrad, dafür reist man bequemer und genießt die Vorzüge, sein "Heim" stets mit dabei zu haben: Man hält an, wo man möchte und hat sogleich die gesamte Infrastruktur, die man zum Leben benötigt, mit dabei.

Wohnmobil ist anders als Motorrad ... nicht besser, nicht schlechter: Halt anders.

Unser rollendes HeimUnser rollendes Heim

Wir mussten allerdings feststellen, dass "mal eben" mit dem Wohnmobil nicht funktioniert. Zumindest nicht bei uns - bei anderen vielleicht doch.

Wie dem auch sei: Wir mussten unser WoMo erst einmal kennenlernen. Bedeutet: Wir mussten das Zusammenspiel von Frischwasser, Grauwasser und Schwarzwasser lernen. Wie und wo entsorgt man an besten, wann sollte man tunlichst die Chemietoiletten entsorgen, wie funktioniert der Kühlschrank am wirkungsvollsten (mit Strom oder Gas?) ... und andere Fragestellungen, die einem tagtäglich begegnen, wenn man unterwegs ist.

Nun haben wir mehrere kleinere Wochenendausflüge und vor allem eine große Tour hinter uns, sind fit im Umgang mit dem Material und freuen uns jedesmal, wenn es heißt "Wir starten".

Insbesondere die "kleinen Fluchten" von Freitag- bis Sonntagabends machen und viel Freude - insbesondere dann, wenn wir Jamie, die Tochter von Denise, mit dabei haben :-)

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