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2020 war wegen Corona nicht so, wie geplant: Wir waren im Schwarzwald und den Alpen. Auch schön, aber nicht der Kick, den wir uns erhofft haben. Also sollte 2021 wieder etwas mehr Abenteuer sein, etwas weiter weg und nach Möglichkeit abseits bereits ausgetretener Pfade. 

Was bietet sich also für unsere erste große Tour mit dem Wohnmobil besseres an als Rumänien?! Wir kennen das Land aus ungezählten Besuchen, ich spreche die Sprache ein wenig und Rumänien ist immer für Überraschungen gut. Zudem war der Inzidenzwert in Rumänien extrem niedrig und der Transit durch Österreich und Ungarn sollte bei zweifacher Impfung und Negativtest kein Problem sein.

Folglich stand eine Rundreise auf dem Programm, nach Möglichkeit mit einigen Abstechern zu Highlights, die selbst ich noch nicht kenne und einigen Warmbadetagen am Schwarzen Meer.

Die grobe Routenplanung war im Frühsommer abgeschlossen und - welch ein ungewohntes Gefühl - ich brauchte nicht mal ein Hotel buchen, denn selbiges haben wir in Form unseres WoMo stets mit dabei ;-)

Unsere Reiseroute ...Unsere Reiseroute ...

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Angesichts beruflicher Notwendigkeiten war es Denise leider nicht vergönnt, vom ersten Kilometer an mit dabei zu sein: Sie musste nachreisen, was angesichts der Flughafennähe zu Dortmund und der perfekt gelegenen Destination Sibiu kein Problem darstellen sollte.

Ich bin dann Ende Juli an einem Freitagabend gegen 18:00 Uhr in Ennigerloh gestartet in Richtung Südosten: 1.800 Kilometer alleine im Wohnmobil lagen vor mir, was mir schon ein wenig Respekt abgenötigt hat. Fest vorgenommen habe ich mir regelmäßige Pausen und größere Rasten, wenn die Fahrtüchtigkeit nachlassen sollte. Von Freitagabend bis Dienstagabend (Ankunft Denise in Sibiu) sollten 1.800 Kilometer machbar sein.

Meine erste Etappe endete dann kurz hinter Nürnberg, wo ich die Nacht auf einem Wohnmobilstellplatz in Autobahnnähe verbracht habe: Schlecht geschlafen weil (a) das Wohnmobil etwas zu schräg stand und ich keine Lust hatte, Auffahrkeile unter die Räder zu schieben und ich (b) ohnehin voller Adrenalin und Aufregung war, was die nächsten Tage noch so bringen sollten.

Am zweiten Tag war Österreich schnell durchquert und - abgesehen von einem großen Stau um Budapest herum - gegen Abend war ich dann in Szeged auf einem bewachten Wohnmobilstellplatz im Nirgendwo, allerdings in unmittelbarer Nähe zu einem großen Hotelkomplex. Eigentlich war der Stellplatz mehr ein Hotelparkplatz, was mir aber egal war: Anhalten, Motor aus, Rollos zugezogen, Bierdose auf und die Beine hoch ... so ließ es sich ganz gut aushalten.

Sehr auffällig und ein wenig befremdlich war die Tatsache, dass weder beim Grenzübertritt nach Österreich noch nach Ungarn Kontrollen zum Corona-Status durchgeführt wurden. Dies wunderte insbesondere an der österreichischen Grenze, zumal die Einreise nur mit Impfnachweis und (!) Negativtest möglich sein sollte. Kontrolliert wurde nix ...

Genauso war´s dann auch an der ungarischen Grenze, was mich allerdings nicht sonderlich irritierte, denn die ungarische Regierung sieht die Pandemie mit anderen, nämlich mit Viktor-Orban-Augen.

Der dritte Reisetag, mittlerweile war es Sonntag, stand dann unter dem Zeichen der Ankunft in Rumänien. Nach wenigen hundert problemlosen Kilometern auf der gut ausgebauten ungarischen Autobahn "checkte" ich dann in Rumänien ein: Auch hier kein Wimpernzucken hinsichtlich Impfung, Testung oder Genesung ... es interessierte an der Grenze niemanden. Alles verlief absolut reibungslos. Wartezeit am Grenzübergang: Dennoch rund 60 Minuten.

Von Arad ging es dann über teilweise kleinere Nebenstrecken nach Deva und von dort nach Michelsberg (Cisnadioara). Der örtliche  Campingplatz im Schatten der wunderschönen Klosteranlage hat mich begeistert: Sehr naturbelassen, viel Grün, viele Bäume und Sträucher und eine sehr saubere Toilettenanlage. Der Betreiber hat mir dann die Chemietoilette aus der Hand genommen und eigenhändig in einem Nebengebäude entsorgt. Entweder war er super nett - oder ich durfte die Entsorgungseinrichtung nicht zu Gesicht bekommen. Ich habe mich für "super nett" entschieden, was sich im weiteren Verlauf meines Aufenthaltes bestätigt hat. Bemerkenswert war für mich die Anzahl deutscher Wohnmobile auf diesem Platz - hätte ich in diesem Land nicht unbedingt erwartet. Im weiteren Verlauf unserer Reise sollte sich die deutsche Zulassungsdichte an Wohmobilen jedoch drastisch reduzieren ...

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Da Denise erst am Dienstagabend landen sollte, hatte ich den Montag für mich allein. Ich habe den Tag in "meiner" Stadt genossen: Sibiu. Ich war zwar schon x-mal dort, kenne fast jeden Stein, aber die Stadt ist dermaßen interessant und vielschichtig, dass ich auch an diesem Tag noch neue Ecken und unbekannte Facetten finden konnte.

Den Dienstag trödelte ich dann rum, machte das Wohnmobil klar und habe mich dann gegen Mittag aufgemacht in Richtung "Hohe Rinne". Die "Hohe Rinne" ist das Wintersportgebiet Sibiu´s, knapp 10 Kilomter südlich der Stadt. Im Winter Schnee, im Sommer eine atemberaubende Mittelgebirgslandschaft mit wunderschönen, gepflegten siebenbürgischen Dörfern.

Nach der Landung von Denise ging es dann schnurstracks ab in Richtung Transfagarasan. Dieser wunderschöne hochalpine Pass hat es mir schon seit Jahren angetan und mittlerweile dürfte ich ungefährt ein Duzend mal auf dieser Straße und dem Gipfel dieses Gebirges gewesen sein. Mit dem Wohnmobil war es allerdings eine Jungfernfahrt, die und wenige hundert Meter nach der Einfahrt in den Pass linksseitig den ersten Braunbären präsentierte. Er stand am Straßenrand und trollte sich dann langsam in Richtung Unterholz.

Auf  der letzten Parkbucht unterhalb des Gipfels endete dann unsere Etappe mit einem atemberaubenden Blick in das tiefe Tal. Dort verbrachten wir die Nacht - in guter Gesellschaft mit einem weiteren Wohnmobilisten aus Bulgarien. Der Sonnenaufgang war malerisch und aus der beabsichtigten Stunde auf dem Gipfel wurden dann über zwei: Strahlend blauer Himmel, ein wunderschöner See - und der Restschnee blendete im Sonnenlicht. Hier konnten wir die Seele baumeln lassen, was für Denise bedeutet, auf jeden Fall mit den Füßen einmal im See gestanden zu haben. Kalt war´s ... eiskalt :-)

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Auf der Südseite des Transfagarasan - also in Richtung Curtea de Arges - stoppten drei Braunbären unseren Vortrieb: Sie standen in kurzen Abständen rechts bzw. links am Straßenrand und warteten auf Essbares, welches ihnen aus den vorbeifahrenden Fahrzeugen zugeworfen wird. Wir waren ein wenig befremdet: Einerseits beklagt man sich in Rumänien über die hohe Braunbärpopulation und die mitunter gefährlich Nähe so mancher Bären in Richtung Menschen, andererseits füttert man ihnen dieses Zutrauen und die daraus resultierende Aufdringlichkeit fast schon an.

Derart große und mächtige Tiere auf "freier Wildbahn" erleben zu dürfen war jedenfalls für uns ein haften bleibendes Erlebnis.

Kurz vor Curtea de Arges - wir haben die  atemberaubende Landschaft des Gebirges auf der Südseite des Passes aus vollen Zügen genossen und auf uns wirken lassen - ging es dann links ab in Richtung Campulung. Wir wollten in Bran zwar nicht auf die Burg, so denn aber auf den dortigen Campingplatz, der den bezeichnenden Namen "Vampire-Camping" trug.

Die Straße von Curtea de Arges ist nicht wirklich zu empfehlen: Schlaglöcher und schlechte Fahrbahndecke. Unterwegs hörten wir von einem Wohnmmobilisten, den wir zufällig getroffen haben, dass der Campingplatz in Bran bezüglich der Sanitäreinrichtungen nicht der Beste sei. Wir sollten lieber einige Kilometer weiter fahren nach Honigberg / Herman. Der dortige Platz sei wunderschön. Er hatte Recht: Hierzu dann später mehr ...

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In Bran haben wir dann kurz an der Törzburg angehalten und uns ganz bewusst dem am Fuße der Burg befindlichen Souvenirmarkt hingegeben: Für das deutsche Gemüt sind derartige Märkte schwer verdaulich. Kitsch und allerdings Zeugs, das überhaupt keinen Bezug zum eigentlichen touristischen Hotspot hat, wird feilgeboten und offensichtlich auch gekauft. Nur am Rande: Brauchen tut man von dem ganzen Krimskrams ohnehin nichts. Aber gerade diese Fremdartigkeit zieht uns an: Eintauchen in eine andere Welt, dort wo Kitsch und Plunder ein sympathisches Regiment führen. Den Rumänen scheints zu gefallen - und uns dann irgendwann auch. Etwas essen, ein T-Shirt als Souvenir (hmmm ... ja ... braucht man unbedingt) und weiter ging die Reise.

Dem Navi folgend sind wir über die Stadtautobahn westlich um Brasov herum Richtung des nördlich gelegenen Honigberg gefahren.

Den Campingplatz zu finden war nicht ganz leicht: Wir sind erst einmal stumpf daran vorbei gefahren. Erst nach einem freundlichen Anruf des Betreibers ("Ihr seid zu weit gefahren ...") und der obligatorischen Kehrtwende haben wir das schmiedeeiserne Tor zum Platz gefunden: Es war der Innenhof des evangelischen Pfarramtes von Honigberg, unmittelbar gelegen an der prachtvollen Kirchenburg.

Hammer! Was für ein Platz!

Eine mit einer Mauer umfriedete Streuobstwiese mit Platz für fünf oder sechs, bestenfalls sieben Wohnmobile. Alle erforderliche Infrastruktur war vorhanden, die Sanitäranlagen waren tip-top und der super nette Betreiber, ein Rumäne, sprach ein sehr gutes Deutsch (er war wohl viele Jahre in Deutschland "auf Arbeit").

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Nach einem Ruhetag in Honigberg mit einem kurzen Abstecher ins nahe gelegene Brasov (Kronstadt) ging es dann weiter zu den Schlammvulkanen von Berca: Vulkanii noroiosi.

Wir hatten einiges über diese aktiven Vulkane gelesen, waren aber dennoch von der überwältigenden Erscheinung dieser "Mondlandschaft" schwer geflasht. Das gesamte unter Naturschutz stehende Gebiet erstreckt sich auf rund 30 Quadratkilometer ... den Bereich mit den aktiven Vulkanen würde ich auf die Größe von rund 10 Fußballfeldern schätzen. Auf jeden Fall grooooß.

Aus über 3.000 Metern Tiefe blubbert der schwefel- und salzhaltige Schlamm an die Oberfläche und hinterlässt eine knochenharte Schlammschicht, die sich allerdings bei Regen heftig aufweichen soll. Wir hatten Glück mit dem Wetter: Fast 40 Grad im Schatten, deutlich mehr in der Sonne und kein Wölkchen im Himmel.

Interessant fanden wir den Umstand, dass das nördlich gelegene Vulkanfeld touristisch gut erschlossen ist, aber deutlich kleiner und weniger spektakulär wirkt, als das eher unerschlossen wirkende südliche Feld.

Der Campingplatz liegt übrigens keine 10 Fußminuten vom südlichen Vulkanfeld - eingebettet in eine sehr schöne Berglandschaft. Die Duschen und Sanitäranlagen waren in einem für uns nicht akzeptablen Zustand, dafür waren Essen und Trinken außergewöhnlich gut und das Bedienpersonal sehr gastfreundlich. Gerne erinnern wir uns noch an die beiden Schweizer Auswanderer in Richtung Georgien, mit denen wir einen sehr schönen Abend mit interessanten Gesprächen verbringen durften.

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Vom Campingplatz sind wir dann am Folgetag rechts auf die Straße abgebogen, was sich als fataler Fehler herausgestellt hat: Die von links kommende Straße, die wir am Tag zuvor befahren haben, war schon in einem sehr schlechten Zustand - die von uns zunächst gewählte Alternative war noch schlechter und endete nach drei bis vier Kilometern in einem Schotterfeld. Drehen war kaum möglich, geschafft haben wir´s dann am Ende doch. Die ganze Nummer hat uns eine gute Stunde gekostet und uns die Erfahrung gebracht, auf Google-Maps zu hören: Dort war nämlich die Ausfahrt links vom Campingplatz als die favorisierte Variante gekennzeichnet. Nun denn ...

Irgendwann hatten wir dann wieder vernünftigen Asphalt unter den Reifen und es ging in Richtung "Schwarzes Meer". Wir haben uns für eine Landpartie entschieden und insoweit die Umfahrung um Bukarest vermieden. Die Landstraßen in Richtung der kleinen Stadt Amara, rund 150 Kilometer vor der Schwarzmeerküste, war in einem guten Zustand und der Ort für eine Übernachtung strategisch gut gewählt: Ein im Internet angepriesener Campingplatz, ein toller Badesee und am nächsten Tag nur wenige Stunden bis zur Küste.

Die Realität sah dann leider etwas anders aus: Die strategisch gute Lage blieb uns erhalten, aber der Campingplatz wird von uns keine Empfehlung bekommen. Die Stromversorgung  für das Wohnmobil erschien uns angesichts einiger zusammengerödelter Drähte im Schaltkasten und einem herausbaumelnden Dreifachstecker gefährlich, die Sanitäranlagen waren unterer rumänischer Durchschnitt, der Geschirrspülbereich schmutzig - und die Campingplatzbetreiberin unfreundlich: Wir sind nämlich von einem netten älteren rumänischen Herrn vom Campingplatz in Richtung Badestrand mitgenommen worden (rund 2,5 Kilometer) und haben dort in einem guten Restaurant gegessen. Die Dame vom Campingplatz war schwer angesäuert, dass wir nicht in ihrem "Restaurant" gegessen haben. Frei nach dem Motto: "Schau Dir die Toiletten an und du weißt um die Sauberkeit der Küche" haben wir dort nämlich nicht essen wollen.

Der Badestrand war übrigens auch nicht der Bringer ... aber ein lecker Cocktail und ein kühles Bier beim phantastischen Sonnenuntergang entschädigten für vieles.

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Die folgenden drei Tage verbrachten wir dann ziemlich relaxt an der Küste des Schwarzen Meeres. Nachdem ich im Jahr 2013 bereits einmal mit dem Motorrad für einen "Warmbadetag" in Neptun, eine Satelliten-Urlaubs-Plattenbau-Stadt südlich von Constanta, verbracht habe, wollten wir dem Massentourismus diesmal entfliehen. Gefunden haben wir die nötige Ruhe und Abgeschiedenheit in Corbu, einem Strandabschnitt ca. 30 Kilometer nördlich der Metropole Constanta. Abgeschiedenheit bedeutet in Rumänien aber auch oftmals "schlechte Wege". So kam es, wie es kommen musste: Die rund zwei, vielleicht drei Kilometer lange Zufahrt zum Campingplatz war die Hölle. Befahrbar nur in Schrittgeschwindigkeit, zwanzig bis dreißig Zentimeter tiefen Schlaglöchern und Spurrillen im Zickzackkurs ausweichend. Zunächst dachten wir, dass uns Google-Maps eine falsche Route angegeben hat, aber tags drauf haben wir erleben dürfen, dass sämtliche Zufahrten zum Campingplatz - wir haben insgesamt drei Varianten ausgemacht - in gleichem Zustand waren. Glücklicherweise war die "Straße" trocken, staubig zwar, aber bei Nässe und Schlamm dürfte das Befahren noch wagemutiger sein. Kopfschüttelnd haben wir dann allerdings die mit teilweise hoher Geschwindigkeit an uns vorbeibrausenden Mercedes-Sprinter bestaunt: Viele Rumänen scheinen ihre Autos zu hassen ;-)

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Camping Corbu: Ein auf den ersten Blick wunderschöner, toller Campingplatz in direkter Lage zum Strand. Etwas voll zwar und ohne Vorbuchung war kein Platz zu bekommen, aber der Blick auf das Meer entschädigte für einige Holprigkeiten bei der vorgeschalteten Reservierung. Auf dem zweiten Blick offenbarte der Platz jedoch einige Schwächen, die einem längeren Aufenthalt vermutlich entgegengestanden hätten: Die Duschen waren "Marke einfach", sechs oder sieben an der Zahl nebeneinander, Männer und Frauen nicht getrennt (Unisex heißt das wohl neudeutsch ...), mit einfachen, dreiviertel hohen Holztüren verschlossen - was kein Problem war. Problematischer war allerdings das leicht nach Salz schmeckende Duschwasser, das Zweifel an der Hygiene geschürt hat. Ähnliche Zweifel kamen angesichts der Frischwasserentnahmestelle auf, die zugleich auch für die Reinigung der Chemie-Toiletten des Wohnmobils genutzt werden musste. "Nicht nachdenken - einfach machen" war dann unsere Devise. Eine, uns die nächsten Tage heimsuchende Magen-Darm-Infektion mag hier ihren Ursprung haben, hing vermutlich aber eher mit verdorbenen Speisen im Wohnmobil zusammen. Hier hatten wir Lehrgeld zu zahlen: Unser Kühlschrank war in der Lage, eine Minustemperatur zur Außentemperatur von 17 Grad zu erzeugen. Bedeutet: Bei 40 Grad Außentemperatur wurden die Lebensmittel auf rund 23 Grad herabgekühlt. Nicht wirklich förderlich für eine gesunde Ernährung, wie wir zwei Tage nach unserer Abreise von Corbu feststellen durften.

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Nach drei entspannten Tagen an der Küste stand die Reise in die Bukowina zu den Klöstern der Moldau auf der Agenda. Wir wollten irgendwo zwischen Focsani und Gheorgeni die Nacht verbringen, um dann die übernächste am Laku Rosu, dem in Rumänien sehr bekannten Roten See Station zu machen. Nach einigen entspannten Kilometern in Richtung Norden, also in Richtung Tulcea, ging es dann ab in Richtung Westen. Es galt, bei Braila die Donau zu überqueren. Wie sich herausstellen sollte, war dies "eines der letzten Abenteuer unserer Zeit". Nun denn: Was ich damit meine, ist der Umstand, dass eine Fähre in Rumänien etwas anders funktioniert, als die Fähren, die wir aus Deutschland oder Schweden kennen. Die Donaufähre erscheint nur bedingt stabil, wackelt und schaukelt und wird mit PKW, Lieferwagen, Wohnmobilen etc. unter Ausnutzung von jedem Quadratzentimeter vollgestopft. Wir standen insoweit ca. 20 bis 30 Zentimeter vom Rand der Fähre entfernt, vom Absturz in die Donau nur durch eine hochgeklappte Metallschiene getrennt. Links und rechts standen die PKW weniger als fünf Zentimeter an uns ran ... insgesamt ein Gefühl der einschnürenden Enge, immer in Sorge um die Unverletzlichkeit unseres Wohnmobils. Unsere Empfindungen hier zu beschreiben ist mir angesichts meines fehlenden schriftstellerischen Talents nicht möglich, weshalb ich auf die entsprechenden Passagen in unserem Urlaubsvideo (siehe oben) verweise. Spannend und mit nachhaltigen Eindrücken versehen war die Überfahrt alle Mal ...

Unsere Reiseroute in Richtung Bukowina führte uns von Focsani in Richtung Adjud. Von Adjud dann nach Westen. Auf der DN 11A unterwegs, hatten wir nach rund fünf Kilometern unser Tagewerk erledigt. Wir haben uns dann links von der Hauptstraße abbiegend " in die Büsche geschlagen" und kamen in einen winzig kleinen Ort namens Solbozia. Hier war von dem hektischen Treiben in den größeren Städte nichts mehr zu spüren: Lediglich die Hauptdurchgangsstraße hatte eine Asphaltdecke, die restlichen Straßen lediglich Schotter. Wir fuhren an den südlichen Rand des Ortes, vor uns eine kaum überschaubare, endlose Weide, die von Bergen gesäumt wurde ... malerisch.

Denise hatte einige Bedenken, in einem uns gänzlich fremden Umfeld alleine auf weiter Flur zu campieren, zumal ich bei unserem Spaziergang durch das Dorf noch in Richtung der neugierigen einheimischen Bevölkerung noch explizit darauf hingewiesen habe, dass wir alleine am Ortsrand mit dem Wohnmobil stehen. Dies war sicherlich nicht meine beste Entscheidung, entsprach aber meinem Naturell, mit der einheimischen Bevölkerung Smalltalk zu halten. Im Ergebnis hatten wir eine wundervolle, ruhige und sichere, ungestörte Nacht. 

Dieses überaus positive Empfinden hatte bei Denise am Folgetag, bei mir dann einen Tag später Dank einer veritablen Magenverstimmung ein jähes Ende: Vermutlich waren die von uns am Abend gegrillten Würstchen angesichts der geringen Kühlleistung unseres Kühlschrankes bei Tagestemperaturen von bis zu 40 Grad verdorben. Seltsam geschmeckt haben sie allemal ...

Freies Campen in Slobozia ...Freies Campen in Slobozia ...

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Die darauf folgende Nacht verbrachten wir dann auf dem mit einer elektronischen Schrankenanlage gesicherten Wohnmobilstellplatz am Roten See, dem Lacu Rosu. Bei diesem See handelt es sich um eine "der" Sehenswürdigkeiten Rumäniens, in jedem Reiseführer zu finden. Eine drangvolle Enge am Ufer des Sees zeugt davon, dass auch die Rumänen dem See gerne einen Besuch abstatten. Ich kann diesem ganzen Trubel nur wenig abgewinnen und bin nach einem kurzen Besuch des Sees dann wieder zurück zum Wohnmobil gegangen, wo Denise, wie man bei uns sagt, "im Salz gelegen hat": Die Magenverstimmung bei ihr hatte ihren Höhepunkt und der Tag gegen 19:00 Uhr für uns beide gelaufen, weil sich auch bei mir Ungemach breit machte.

In den folgenden Stunden  ging ein Unwetter über uns hernieder, wie ich es selten erlebt habe. Das waren im Übrigen die einzigen Tropfen Regen, die wir auf unseren fast 6.000 Kilometern überhaupt gesehen haben.

In der Nacht fiel mir dann auf, dass die externe Stromversorgung nicht mehr funktionierte, was sich am Morgen bei der Abfahrt als veritables Problem herausstellen sollte: Das Unwetter hat von Gheorgheni in Richtung Osten das gesamte Tal stromfrei geschaltet. Dies bedeutete, dass die elektronische Schrankenanlage leider funktionslos war. Geschlossen ... und mangels Strom blieb diese auch erst einmal geschlossen. Auf meine Frage, wann denn wieder mit Strom zu rechnen sei, da wir ja noch ein anspruchsvolles Tagesprogramm vor uns hatten, entgegnete ich ein lapidares "asa si asa". Ich entdeckte dann allerdings bei genauer Betrachtung dieses technischen Meisterwerkes von Schrankenanlage, dass man diese auch mittels eines Schlüssels manuell müsste schalten können. Problem an der Sache: Der Schlüssel lag in dem Versorgungsgebäude, welches nur über eine elektronische Schließanlage zu öffnen war. Dumm gelaufen ...

Durch eine Verkettung glücklicher Umstände traf ich dann allerdings eine aus Süddeutschland kommende Rumänin ungarischer Abstammung, die sich resolut für uns eingesetzt hat und - wie es kam weiß ich nicht - nach 15 Minuten war die Schranke dann auf.

Lacu Rosu ... der Rote SeeLacu Rosu ... der Rote See

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Die nun folgenden Kilometer durch die Schlucht von Bicaz waren atemberaubend und gehören sicherlich zu schönsten Streckenabschnitten im gesamten Land: Bis zu 200 Meter steil empor ragen die schroffen Felswände rechte und links der Straße, die nur noch durch einen kleinen Fluss, die Bicaz, gesäumt wird. Alles in Allem mag die Schlucht geschätzte 30, vielleicht 40 Meter breit sein, was die in Richtung Himmel strebenden Felswände besonders spektakulär wirken lässt.

Sorge bereiteten uns allerdings die teilweise recht massiven Überhänge der Felswände in Richtung Straße. Mir ist es leider nicht gegeben, die Höhe unseres Wohnmobils vom Fahrersitz aus zentimetergenau abzuschätzen, was uns sicherheitshalber sehr häufig in die Straßenmitte getrieben hat. Hier waren wir zwar vor den Felsvorsprüngen sicher, mussten allerdings das ein oder andere Mal dem entgegenkommenden Verkehr, der gottlob gering war, ausweichen. Spektakel und eine atemberaubende Landschaft auf der einen Seite - eine schweißnasse Stirn auf der anderen.

Lohnenswert war´s allemal ... 

Die Schlucht von BicazDie Schlucht von Bicaz

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Rumänien ist reich an schönen Landschaften und zu schönsten, malerischten gehört zweifelsohne die Bukowina. Sanft schwingen sich die grünen Hügel dieses Mittelgebirges und laden ein, anzuhalten, ein wenig spazieren zu gehen und die Seele baumeln zu lassen. Wir waren fasziniert von dieser Kulturlandschaft und haben die Fahrt über die teilweise nicht ganz so guten Passstraßen gleichwohl genossen.

Die Moldauklöster - allemal Weltkulturerbe - waren unser Ziel. Genauer: Das Kloster Moldovita ...

Übrigens: Wer so häufig im Land unterwegs ist wie ich, sieht viele Sehenswürdigkeiten nicht zum ersten Mal, insbesondere dann nicht, wenn man seiner Partnerin diese Highlights nicht vorenthalten möchte. Ich war einige Male mit dem Motorrad in Rumänien, so auch in der Schlucht von Bicaz, auf dem Transfagarasan oder auf anderen spektakulären Strecken. Mit dem Auge eines Wohnmobilisten sieht man jedoch vieles anders als mit dem Blick des Bikers.

Man sieht, so meine Erfahrung, mehr als vom Motorrad, hat eine andere Perspektive, nimmt Landschaften, aber auch Kleinigkeiten links und rechts am Wegesrand intensiver wahr ... vielleicht, weil man langsamer, relaxter unterwegs ist. 

Motorradreisen ist Abenteuer, mit dem Wohnmobil unterwegs ist entspannter - so mein Zwischenfazit.

Die Bukowina ...Die Bukowina ...

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Vom wunderschönen Stausee Bicaz, dem Lacul Bicaz, sind es noch rund 100 Kilometer nordwärts, bis man zum Kloster gelangt. Der Weg dorthin schlängelt sich durch die malerische Bukowina, ein Traum für jeden Wohnmobilisten, Motorradfahrer und Wanderer.

Dem Kloster in der kleinen Gemeinde Vatra Moldovitei habe ich vor 10 Jahren bereits einmal meinen Besuch abgestattet. Seitdem hat sich gottlob nichts verändert - die Zeit scheint stehen geblieben. Damals sind wir allerdings mit den Enduros über Nebenstrecken zum Kloster gefahren, diesmal haben wir von Süden über Vatra Dornei kommend zunächst die DN 17, dann die DN 17 A genommen. Insbesondere die DN 17 A hat uns mit ihrer Streckenführung durch eine traumhaft schöne Mittelgebirgslandschaft geflasht. Neben dem Transfagarasan war dies der schönste Streckenabschnitt auf unsere Tour - aber Schönheit liegt bekanntermaßen im Auge des Betrachters, so dass Ditte gerne auch zu einer anderen Einschätzung gelangen können. 

Das Kloster Moldovita ist ein rumänisch-orthodoxes Frauenkloster, das Mitte der 1990er Jahre in die Liste de UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Wenn man den Liebreiz dieser pittoresken Anlage auf sich wirken lässt und in die fantastische Bilderwelt der Außenmalereinen eintaucht, weiß man, warum. 

Stefan der Große (Stefan cel mare, 1433 - 1504) war zu seiner Zeit einer der größten und bedeutendsten Herrscher der Vorläuferstaaten Rumäniens. Das Kloster Moldovita wurde nicht von ihm, sondern von seinem unehelichen Sohn Petru Rares (1483 - 1546) gestiftet. Die Innen- und Außenwände wurden kurz nach seinem Tod mit Wandmalereien versehen. Besonders bemerkenswert und ausdrucksstark sind die Darstellungen der Belagerung von Konstantinopel.

Nach der ausgiebigen Besichtigung der Klosteranlage haben wir dann dem unvermeidlichen Souvenierstand rumänischer Belanglosigkeiten einen Besuch abgestattet. Der Kitsch interessierte uns nicht, sondern vielmehr die in großer Handarbeitskunst hergestellten Damenblusen. Wir, genauer: Denise, konnte nicht widerstehen und nach ein wenig feilschen um den Preis wechselte die Besitzerin von der rumänischen auf die deutsche Seite.

Das Feilschen, der kommunikative Austausch mit den Einheimischen, beim Einkaufen, mit dem Taxifahrer oder in Hotels und Gaststätten ist mir sehr wichtig, weshalb ich keinem Gespräch aus dem Weg gehe: Mein Rumänisch ist nicht perfekt, wird aber angesichts meines Plappermauls von Mal zu Mal besser. Für eine tiefschürfende politische Diskussion reichts bei mir nicht, für einen Smalltalk bin ich aber gerne zu haben. Spricht jemand, zumal ein Deutscher (die in Rumänien gut angesehen sind) die rumänische Sprache, und sei es noch so rudimentär, öffnen sich spürbar die Herzen und Hilfsbereitschaft in nahezu jeder Lage ist fast garantiert. Auch in Rumänien gibt es "solche und solche" - wie in Deutschland auch. Insgesamt ist die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft jedoch stärker und herzlicher ausgeprägt als in Deutschland.

Eine Bereisung dieses wundervollen Landes ist jedoch auch ohne rumänische Sprachkenntnisse möglich und unproblematisch. Im Zweifel hilft der Übersetzer von Google weiter: Kurze, knappe Sätze auf Deutsch werden i.d.R. zuverlässig ins Rumänische übersetzt ...

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Die Maramures, oder "Waldkarpaten" genannt, schließen sich in Ost-/Westrichtung an die Bukowina an. Den Übergang von dem einen in den anderen Landesteil bildet der Prislop-Pass, die höchste Erhebung in Nordrumänien.

Von Osten kommend knappe 30 Kilometer vor dem Prislop-Pass haben wir in einem kleinen, unscheinbaren Ort namens "Valea Stanei" übernachtet, und zwar nicht deshalb, weil das Dörfchen so außergewöhnlich war, sondern weil den Campingplatz den in Rumänien ungewöhnlichen Namen "Zur Deutschen Eiche" ziert. Hintergrund: Der Betreiber ist Deutscher, ausgewandert vor vielen Jahren. Der Campingplatz bietet gutes Essen, gutes Trinken, einen wunderschönen Stellplatz in malerischer Kullisse und die Möglichkeit, Frischwasser zu tanken und die Chemie-Toilette zu entleeren. Grauwasser, also Dusch- und Spülwasser, lässt man auf die Wiese laufen. Etwas, was in Rumänien mangels entsprechender Entsorgungsinfrastruktur unumgänglich ist.

Diese Unterkunft eignet sich angesichts der Übernachtungsmöglichkeiten in einigen kleineren Hütten, die zwar einfach eingerichtet aber nach unserer Inaugenscheinnahme sauber erschienen, auch für Motorradreisende ...

Topografisch würde ich die Maramures mit dem Sauerland vergleichen, wobei die von Menschenhand gestaltete Landschaft deutlich von deutschen Mittelgebirgen abhebt: Die Berge sind überzogen mit Weideland und Grasflächen und durchsetzt mit größeren Waldgebieten. Alles in Allem eine Landschaft wie auf einer Modelleisenbahn gestaltet.

Infrastrukturell zählen die Maramures aus meiner Sicht zu den eher ärmeren Regionen Rumäniens. Das pulsierende industrielle Herz mit Vollbeschäftigung auf hohem Niveau, so wie in Brasov oder Sibiu, findet man hier nicht. Hier gehen die Uhren anders, der Takt ist langsamer. Wer Entschleunigung sucht, ist in den Maramures ganz gut aufgehoben.

Mein Herz hängt auch deshalb an diesem Landstrich, weil mein erster Besuch Rumäniens vor mehr als 10 Jahren hier stattgefundet hat, genauer: In Viseu des Sus (Oberwischau). Hier leben zwar keine siebenbürger Sachsen, aber die wenigen noch verbliebenen Zipser halten tapfer deutsches Brauchtum hoch. In Viseu de Sus haben wir dann "aus alter Verbundenheit" kurz Station gemacht, haben gut gegessen, sind ein wenig spazieren gegangen und haben die Seele am vermutlich erst vor kurzem neu gestalteten "Zentrum" am Brunnen ein wenig baumeln gelassen.

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Unsere letzten Tage in Rumänien waren angebrochen und so langsam ging es dann durch die Maramures in Richtung Sighetu Marmatiei. Warum dieser Ort mit dem für Deutsche schwierig auszusprechenden Namen? Nun ja, es gibt viele "must have" bei einer Rundreise durch´s Land und der "Lustige Friedhof" in Sapanta, wenige Kilometer von Sighetu Marmatiei entfernt, gehört zweifelsohne mit dazu.

Man kann die Ausdruckssstärke dieses Friedhofes sicherlich nicht 1:1 mit dem mexikanischen Fest "Dia de Muertos", dem Fest der Toten, vergleichen, aber es geht in eine ähnliche Richtung: Das Gedächtnis an die Toten wird gepflegt, und zwar auf eine etwas andere Weise, als wir es in unseren Breitengraden kennen. Der Tot gehört mit zum Leben, ist Bestandteil von Kommen und Gehen. Die Grabkreuze, in feiner Hand- und Schnitzarbeit erstellt, erinnern dabei in einer farbenfrohen Bildsprache an das Leben der Verstorbenen.

Soweit so gut, aber man wäre nicht in Rumänien, wenn dies nicht eine besondere und mitunter verstörende Ausdrucksweise hätte: Die mehrfach zu findenden bildhaften Darstellungen von Kindern, die von Autos überfahren worden sind, zeigen zwar in drastischer Weise, wie der Tod eingetreten ist, dürften allerdings bei den trauernden Hinterbliebenden zwiespältige Gefühle auslösen oder ausgelöst haben.

Dass mittlerweile dieser Friedhof zur Touristenattraktion geworden ist (und ja: auch wir waren Teil dieses Problems) mutet insbesondere angesichts der zahlreichen Souvenierstände vor der Friedhofsmauer etwas befremdlich an.

Wir haben uns die bildgewaltige Sprache der Grabkreuze angeschaut, uns unsere Gedanken dazu gemacht und waren dann für die folgende Nacht zu Gast auf dem guten und sauberen Campingplatz, ca. 3 Kilometer vom Friedhof entfernt.

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Unsere Rumänientour neigte sich zusehends dem Ende entgegen: 100 Kilometer vom Campingplatz in Sapanta bis zur ungarischen Grenze bei Satu Mare stellten keine große Herausforderung mehr dar.

Wehmut mischte sich in die Freude, nach fast drei Wochen bald auch wieder daheim zu sein. Reisen ist nämlich schön, Reisen ist unser Elexier ... aber das Ankommen daheim ist auch schön.

Der Grenzübertritt war diesmal problemfreier unsdschneller bewerkstelligt als bei der Einreise, wenngleich uns die beiden ungarischen Motorradfahrer, die vor uns an der Grenze stehend bei kanpp 40 Grad in der Sonne vor sich hin bruzelten, schon ein wenig Leid getan haben.

Der Tempomat unseres Reisemobils wurde nach dem Grenzübertritt auf 100 eingestellt und so tuckelten wir gemütlich und stressfrei in Richtung Wien, "unsere" Stadt, der wir einen zweitägigen Besuch abgestattet haben. Einen Stellplatz haben wir wenige Kilomter von der Innenstadt entfernt auf dem größten Wohnmobilstellplatz Europas gefunden, der perfekt durchgestylt uns nach drei Wochen Rumänien die Annehmlichkeiten moderner Infrastruktur vor Augen geführt hat.

Die Stellplatzanlage ist 300 Meter von der U-Bahn entfernt, so dass ein Besuch der wundervollen Innenstadt Wiens problemlos machbar war.

Mit ganz vielen positiven Erinnerungen und bleibenden Eindrücken einer spannenden Reise tuckerten wir dann nach fast 6.000 Kilometern und drei Wochen Reisezeit wieder im schönen Ennigerloh ein.

Toll war´s !

Wer nähere Informationen über Rumänien haben möchte, kann mich gerne über mein Kontaktformular anschreiben. Ich helfe gerne ...

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